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Medal of Honor: Above and Beyond für VR-Gamer

von JIM
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Überraschung von Electronic Arts und Respawn Entertainment. Der Publisher und die Spielemacher kündigen die Rückkehr von Medal of Honor an. Der neue Teil wird den Untertitel Above and Beyond tragen. Die Fortsetzung der bekannten Spielereihe, um die es seit einigen Jahren ruhiger wurde, soll als exklusive VR-Version für die Oculus Rift erscheinen. Erste Infos zum Game finden Sie hier.

Mittlerweile veröffentlichte Electronic Arts eine Pressemitteilung zur überraschenden Erscheinung, über die es bereits seit einiger Zeit manches Gerücht gab. So soll Medal of Honor: Above and Beyond ab Sommer 2020 erhältlich sein. Der Publisher verspricht den Spielern unter anderem einen “einzigartigen Multiplayer-Modus mit zugehörigen Funktionen”. Wie sich der Part für Mehrspieler gestalten soll, bleibt allerdings unklar. Die Gestaltung des Multiplayer-Modus ist derzeit noch ein Geheimnis.

Dafür äußerte sich Peter Hirschmann, der als Game Director bei Respawn für Medal of Honor: Above and Beyond verantwortlich ist, zum kommenden VR-Titel. Es fühlte sich gut an, das Franchise einer neuen Generation von Gamern vorzustellen: “Ich hatte das Glück”, sagt Hirschmann, “dieses Franchise von Anfang an begleiten zu können”. Mit der Oculus Rift könne sein Team das Franchise “noch fesselnder gestalten als jemals zuvor”.

Der kommende Titel führt ein Franchise fort, um das es seit 2012 ruhiger wurde. Damals erschien mit Medal of Honor: Warfighter eine umstrittene Fortsetzung, die weder bei Kritikern noch bei Spielern beliebt war. Das lag auch an der umstrittenen Handlung, die plötzlich in der Gegenwart spielte. Mit der VR-Variante möchten Electronic Arts und Respawn, die für die Titanfall-Reihe verantwortlich sind, aber an vorherige Titel anknüpfen, die allesamt im Zweiten Weltkrieg angesiedelt waren.

Gamer übernehmen in Medal of Honor: Above and Beyond daher erneut die Rolle eines Soldaten der Alliierten, der die Nazis und ihre Handlanger in ganz Europa bekämpft. Derzeit ist sicher, dass die Spieler in dieser Rolle mit dem französischen Widerstand kooperieren. Die Spielemacher versprechen eine “vollständige Singleplayer-Kampagne” sowie den mysteriösen Modi für Mehrspieler. Eine virtuelle Galerie soll zusätzliche geschichtliche Authentizität bringen. Dort können sich Gamer von Veteranen über den Zweiten Weltkrieg informieren lassen.

Der Anspruch der Verantwortlichen ist es, geschichtliche Realitäten mit spannenden Spielmechaniken zu verbinden. So soll das neue Medal of Honor: Above and Beyond einerseits unterhalten, aber auch zum Nachdenken über die Geschehnisse anregen. Dank der VR-Technologie sollen Gamer “Szenen und Geräusche des Schlachtfeldes so erleben können, als wären sie tatsächlich dort”. Ob das tatsächlich gelingt, zeigt sich wahrscheinlich im Sommer des kommenden Jahres.

unsplash-logoTbel Abuseridze

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